FRANZI’S TAGEBUCH – WOCHE 1

Es ist Donnerstag morgen – viel zu früh klingelt mein Wecker. Auf geht´s (von Heidelberg) nach Köln, das Abenteuer mybod-e® Shape startet heute für mich. Wochenlang habe ich mich darauf gefreut, den Tag herbeigesehnt, an dem ich nach einem Jahr völlig ohne Sport endlich wieder loslege…

Und an diesem Morgen bin ich einfach nur eins: müde. Müde und leicht unmotiviert. In den letzten Wochen war ich viel unterwegs, zwischen Abitur, der Geburt von Mo Vito und Familie habe ich nur wenig Schlaf gefunden, und so bin ich in diesem Moment, wo ich alle meine Kraft brauche, eher kraftlos. Doch in Köln angekommen stelle ich sofort fest: mybod-e® Shape ist meine Rettung, das Projekt und das ganze Team sind mein Motivationsschub, ohne den ich zu diesem Zeitpunkt auf keinen Fall schon wieder Sport getrieben hätte. Meine Trainer Arne und Esti nehmen mich nett in Empfang – und schnell wird mir bei den beiden klar: Das Programm wird knackig. Beide sind als lizensierte Personal Trainer tätig und verstehen sich nicht gut auf meine anfänglichen Ausreden.

Also geht es jetzt tatsächlich los. Ein bisschen mulmig ist mir schon zumute, als ich bei den beiden zum Fitnesscheck antrete. Der Rundum-Check ist dem Fitness-Programm vorgeschaltet, um meinen persönlichen Fitnessstatus zu ermitteln und gesundheitliche Risiken auszuschließen. Stichwort Fitnessstatus: Meine Maße erschrecken mich doch ein wenig, von meinem Wohlfühlgewicht bin ich weit entfernt. Es wird wirklich Zeit, das zu ändern. Dann kommen die Übungen – der Wandsitz ist mein persönlicher Albtraum des Tages. Nach wenigen Sekunden fangen meine Beine an zu brennen und zu zittern.

Völlig ausgepowert vom Fitnesscheck darf ich nun also mit Arne in meine 1. Trainingseinheit starten. Wie das funktionieren soll, weiß ich selbst noch nicht so genau. Meine Taktik: Nicht drüber nachdenken, einfach machen. Meine Lieblingsübung finde ich gleich am Anfang: Stretching im Liegen. Arne bringt mich ordentlich ins Schwitzen, zwischendurch denke ich mehrfach ans Aufhören, aber Arne schafft es, mich bis zum Schluss zu motivieren. Am Ende der 1. Trainingseinheit bin ich vor allem eins: Glücklich, dass sie vorbei ist. Mein Körper zittert, brennt, ich fühle den Muskelkater schon jetzt. Ob ich nochmal wieder komme, muss ich mir in diesem Moment wirklich überlegen. Aber es hat auch irre viel Spaß gemacht, endlich wieder den eigenen Körper so richtig zu spüren und herauszufordern!